Pfarreiengemeinschaft Lingen-Süd

Gemeindeseiten St. Bonifatius Lingen
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Versöhnungsnachmittag für Familien


Bild: Adelheid Weigl-Gosse, www.weigl-gosse.de In: Pfarrbriefservice.de

Harmonie, Frieden und Liebe sind sehr wichtig in unserem Leben. Sie sind aber nicht selbstverständlich. Die Fastenzeit lädt immer wieder besonders dazu ein, darüber nachzudenken, wo es uns nicht gelungen ist. Daher bieten wir einen „Versöhnungsnachmittag für Familien“ an.

Für diesen Nachmittag kann man sich Zuhause vorbereiten! Und das geht so:

Überlegungen: Wer macht alles mit? Alles ist möglich: Die ganze Familie, mit Oma und Opa oder Mutter / Vater und Kind (Kinder), usw. Eine Person sollte die Leitung haben. Diese Person besorgt alle nötigen Materialien und beschäftigt sich in Vorfeld mit der Anleitung.

1. Vorbereitung des Gesprächs in der Familie

· In welchem Rahmen wollen wir das Gespräch führen?

· Wer soll alles beteiligt sein?

· Wann soll das Gespräch stattfinden?

· Welchen Zeitrahmen setzen wir dafür fest?

· Wo soll das Gespräch stattfinden?

· -Was brauchen wir dafür? ( Kerzen, Blumen, evtl. leise

· Meditationsmusik?, Stifte und Papier verschiedene Größen)

· Wer leitet das Gespräch?

Wichtig! Damit Störungen verhindert werden: Klingel ausschalten, Fernseher aus, Telefon ausstöpseln…

2. Durchführung des Gesprächs

2. 1 Beginnen mit einem Gebet:

Guter Gott, wir haben uns hier als Familie versammelt, weil wir uns Zeit miteinander und füreinander schenken wollen. Wir haben Ohren – und hören oft nicht, was die anderen uns erzählen wollen. Wir haben einen Mund – und nutzen ihn manchmal nur, um den anderen etwas zu sagen, worüber sie sich ärgern, anstatt ihnen ein gutes Wort zu schenken.

Wir haben Augen und blicken manchmal weg, wenn jemand aus unserer Familie unsere Hilfe braucht. Wir haben ein Herz – und achten manchmal nur auf das, was wir wollen und nicht auf die Wünsche der anderen.

Öffne uns Augen, Ohren, Mund und Herz damit wir immer mehr wahrnehmen, wo wir in unserer Familie aufmerksamer sein können. Sei immer bei uns und erfülle uns mit deiner Liebe. Amen.

2.2 Einleitung in das Anliegen des Gesprächs:

Wir wollen uns jetzt auf die Feier der Versöhnung vorbereiten – wollen uns nun Zeit nehmen, um miteinander ins Gespräch zu kommen- wollen dem etwas nachgehen, was uns in unserem Familienleben gut gelingt und was manchmal noch nicht so klappt, wie wir es uns wünschen.

2.3. Die Familienmitglieder machen sich gemeinsam Gedanken über ihr Zusammenleben als Familie.

Folgendes Stichwort auf einen Tonkarton schreiben:

Was gefällt uns an unserem Familienleben?

Dieser Zettel bleibt in der Familie, kann irgendwo aufgehängt werden!!

Folgende Stichworte auf einen DinA 4 Zettel schreiben:

Was gelingt uns in unserem Familienleben noch nicht so gut?

Was macht mich manchmal traurig?

dieser Zettel sollte mitgebracht werden zum Fest der Versöhnung (ohne dass der Inhalt anderen bekannt gemacht wird).

So werden die verschiedenen Aspekte des Familienlebens, die den Familienmitgliedern wichtig sind, im Gespräch zusammengetragen und thematisiert. Und es entstehen dabei zwei Familienzettel!

2.4. Einzelbesinnung:

Jeder einzelne zieht sich zurück und macht sich Gedanken über seinen Beitrag zum Familienleben: schreibt seine Gedanken auf einem persönlichen Zettel, den kein anderer lesen soll. Auch dieser Zettel wird zur Feier der Versöhnung mitgenommen, ohne dass der Inhalt einem anderen bekannt gemacht wird.

· Wo mache ich Fehler im Umgang mit den anderen Familienmitgliedern?

· Was tue ich für ein gutes Miteinander in der Familie

· Wann stehe ich dem Miteinander im Wege?

· Wie gehe ich mit mir selber um? Nehme ich mich an, oder bin ich dauernd mit mir unzufrieden?

2. 5. Zum Abschluss kommen noch einmal alle Familienmitglieder wieder zusammen:

es können noch Ergänzungen auf den Familienzetteln geschrieben werden.

Abschließendes Gebet:

Guter Gott, unsere Familie ist für uns ganz wichtig. Jeder von uns ist einmalig und unverzichtbar. Gemeinsam können wir unser Zusammenleben so gestalten, wie es uns allen gut tut. Das fällt uns nicht immer leicht, aber wir wollen uns immer wieder darum bemühen. Hilf uns, dass wir uns Zeit füreinander nehmen und lernen Rücksicht aufeinander zu nehmen. Gib uns den Willen und die Kraft dazu. Beschütze und begleite uns auf unseren Wegen. Amen.

3. Versöhnungsnachmittag

Bewusst, dass Gottes Barmherzigkeit uns immer begleitet und um das auch zu erfahren, gibt es verschiedene Möglichkeiten in der Versöhnungsfeier am Fr., 22. März, Neuanfänge:

1. Im persönliche Beichtgespräch

2. Im Familiengespräch mit Segen

3. Durch die Verbindung 1. und 2..

Zu diesem Versöhnungsnachmittag laden wir auch alle ein, die ein (Beicht-) Gespräch möchten. Eine Vorbereitung ist in der Kirche möglich.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Sr. Anne Healy 0591-96497216 oder Maria Schmeinck 0591-96497215

Pfarrer Dr. Ansgar Stolte und ein Priester aus der Pfarreiengemeinschaft sind am Versöhnungs-nachmittag in der Kirche

 

 

 

 

 

 

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Bistum Osnabrück