Pfarreiengemeinschaft Lingen-Süd
St. Bonifatius - St. Alexander - Christ-König - St. Gertrudis

Wie ist es wohl im Himmel?

An diesem Wochenende werden wieder auf vielen Friedhöfen die Gräber der Verstorbenen gesegnet. Die Gräbersegnung ist ein Zeichen unserer Hoffnung, unserer Liebe und unserer Verbundenheit mit den Menschen, die wir verloren haben. Wir Christen glauben aber nicht, dass unsere Verstorbenen im Tod bleiben, sondern dass sie wie Jesus auferstehen und dann bei Gott „im Himmel“ geborgen sind. Aber wie ist es da wohl? Wie geht es den verstorbenen Menschen im Himmel?

Zunächst einmal gut! Das ist das Wichtigste und oft auch das Tröstlichste. In der Bibel steht, dass es dort keinen Tod, keine Trauer, keine Klage und keine Tränen mehr geben wird.
An einer anderen Stelle steht, dass wir ein „nicht von Menschenhand errichtetes ewiges Haus im Himmel“ haben werden. Wie sieht das wohl aus? Dürfen sich die Bewohner*innen das Haus selbst einrichten? Gibt es im Himmel einen Garten, den man pflegen kann? Und wenn die Oma im Himmel Plätzchen backt, leuchtet der Abendhimmel dann rot?

Was wir auch glauben, ist, dass wir uns alle dort einmal wiedersehen dürfen! Der Liedermacher Gregor Linßen hat es mal so ausgedrückt: Christen sehn sich nie zum letzten Mal! Bestimmt holen uns liebe Menschen, die uns schon vorausge-gangen sind, ab, und man kann sich dort im Himmel dann viel aus der Zeit erzählen, als man voneinander getrennt lebte… Vielleicht sogar Dinge an- oder aussprechen, die man hier auf der Erde im Leben nicht mehr sagen konnte.

Wir wissen all das nicht, aber wir dürfen es glauben. Und mein Eindruck ist, dass es sehr tröstlich sein kann, sich Vorstellungen darüber zu machen, wie es im Himmel wohl sein könnte…

Pastoralreferentin Eva Schumacher

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Bistum Osnabrück