Das Gute hat das letzte Wort
Manchmal hat man den Eindruck, die Welt sei ziemlich laut geworden. Nachrichten erreichen uns im Minutentakt, politische Diskussionen werden schärfer und Meinungen prallen aufeinander. Schnell entsteht das Gefühl, auf alles reagieren zu müssen.
Aber müssen wir das wirklich?
Der Apostel Paulus schreibt: „Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute!“ (Röm 12,21)
Das bedeutet nicht, wegzuschauen oder Dinge einfach hinzunehmen. Es ist vielmehr eine Einladung, dem Lauten und Trennenden etwas entgegenzusetzen. Nicht mit noch mehr Wut und Härte, sondern indem wir einander zuhören, freundlich bleiben, Haltung zeigen und immer wieder versuchen, aufeinander zuzugehen.
Gerade in unruhigen Zeiten dürfen wir darauf vertrauen, dass Angst und Sorge nicht das letzte Wort haben. Im Vertrauen auf Gott können wir selbst dazu beitragen, Frieden zu stiften – dort, wo wir leben, arbeiten und einander begegnen.
Vielleicht verändert das nicht gleich die Welt. Aber es verändert unser Miteinander. Und manchmal beginnt genau dort mehr, als wir denken.
Ich wünsche Ihnen eine gute und gesegnete Woche mit vielen schönen Begegnungen!
Clemens Fastabend, Jugendreferent